Belgischer Reisfladen – Originalrezept vom belgischen Bäcker

Das ist jetzt wirklich ein Rezept für einen belgischen Reisfladen, der ziemlich gut an den vom Bäcker rankommt und das obwohl er im heimischen Backofen gemacht wurde! Ich behaupte sogar ganz heimlich: Dieser Reisfladen schmeckt noch besser, als der vom Bäcker – den hier kann man nämlich essen, wenn er noch warm ist!

Der Unterschied zum Aachener Reisfladen: hier man trennt die Eier und hebt den Eischnee erst unter das letzte Drittel der Milchreismasse… dadurch ist tatsächlich ein (fast) ganz anderer Kuchen! Der belgische Reisfladen sieht auch anders aus und die Konsistenz ist viel cremiger und überhaupt.

Belgischer Reisfladen

Belgischer Reisfladen

Küche: BelgienSchwierigkeit: leicht
Portionen

8

Stück
Vorbereitungszeit

20

Minuten
Backzeit

38

Minuten

Das ist jetzt wirklich ein Rezept für einen belgischen Reisfladen, der ziemlich gut an den vom Bäcker rankommt.

Auf dem Markt

  • Für den Hefeteig

  • 400 g Mehl

  • 1 Pck. Trockenhefe

  • 150ml warme Milch

  • 50g zerlassene Butter

  • 10g Zucker

  • 1/2 TL Salz

  • 1 Ei

  • Für die Reismasse

  • 1l VOLL-Milch (mit fettarmer Milch wird es zu trocken)

  • 120g Milchreis

  • 1 Prise Salz

  • 1 Vanilleschote (davon das Mark)

  • 80g Zucker

  • 1-2 TL Stärke

  • 2 Ei

  • 1 Eigelb

Am Herd

  • Für den Milchreis kochst Du 1 Liter Vollmilch (gerne auch die ganz frische vom Bauern) zusammen mit 120g Milchreis, einer Prise Salz und dem Mark einer Vanilleschote zusammen auf. Das Ganze dann etwa 45 Minuten auf niedriger Flamme köcheln lassen - immer wieder umrühren.
  • TIPP 1: Ja, das ist Richtig - der Zucker kommt erst später!
  • TIPP 2: Nimm auf jeden Fall Milchreis!
  • Während der Milchreis köchelt, wird der Hefeteig vorbereitet: Dafür alle Zutaten ausgiebig miteinander verrühren, bis der Teig ganz glatt ist!
  • Den Teig zugedeckt an warmer Stelle mind. 45 Minuten gehen lassen.
  • Nach dem Gehen brauchst DU ca. ein Drittel vom Teig. Den Teig auf einer bemehlten Oberfläche ganz dünn ausrollen - etwa 3 mm dick. Dann in eine Fladenform (normale kleine Kuchenform geht auch) geben und den Rand gut andrücken.
  • BÄCKERTIPP: Jetzt die Fladenform mit dem Teig in das Gefrierfach legen - mindestens für 1 Stunde. Dann geht der Teig im Ofen nicht auf und bleibt schön dünn. Außerdem Kanst Du ihn da auch bis zum nächsten Tag lassen und den Kuchen frisch zubereiten.
  • TIPP 3: Es wird nicht der ganze Teig für den Fladen gebraucht, weniger Teig machen wird kompliziert, weil wir dann 1/3 Ei nur benötigen würden, außerdem lässt sich der Teig so viel besser vermengen. Was machst Du mit dem Rest? Zum Beispiel einen Hefezopf? Oder ein leckeres Zwiebelbrot.
  • Jetzt geht es mit dem Milchreis weiter: Wenn der Reis gar ist kommt der Zucker dazu. Vorsichtig unterrühren (der Reis soll nicht kaputt gehen), einmal kurz aufkochen und anschließend den Milchreis, der ruhig noch etwas flüssig sein darf in den Kühlschrank und abkühlen lassen.
  • BÄCKERTIPP: Der Milchreis muss gut abkühlen. Kommt er noch heiß in die Fladenform und den Ofen, dann kocht er beim Backen weiter. Dadurch reißt die Oberfläche auf und der Fladen wird zu trocken.
  • Den Ofen voll aufheizen - bei mir bedeutet das alles, was geht: 250°C inkl. Umluft.
  • Von der Milchreisflüssigkeit etwas abnehmen und mit 1-2 TL Speisestärke glatt rühren (je nach dicke der Masse).
  • Das Ei vermischen (nicht aufschlagen) und zusammen mit der Stärke unter die Reismasse geben - vorsichtig vermengen, damit die Reiskörner ganz bleiben.
  • Die Reismasse jetzt in die Form mit dem gefrorenen Teig geben, wer mag kann die Oberfläche noch mit Eigelb bestreichen und dann ab in den heißen Ofen.
  • Ich habe meinen Fladen ca. 5 Minuten bei voller Hitze gebacken und dann nochmal 15-20 bei 200°C. Man sollte dabei bleiben und immer wieder nach der Farbe gucken, weil ja jeder Ofen anders ist.
  • MEIN TIPP: Wenn er an manchen Stellen schwarz wird, dann sieht das nicht so cool aus (braun soll er ja werden, aber schwarz...) - ist für den Geschmack aber egal - hab ich selbst auch schon getestet...
  • Abkühlen lassen, aus der Form nehmen und dann am besten noch ein wenig warm genießen!

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