Hier machen wir aus Stangerl eine kugelrunde Sache. Und was für eine. Brezenknödel schmecken vorzüglich und eine rund herum leckere Angelegenheit.
Brezenknödel als Beilage zu Braten oder Schmorgerichten, gebacken in Butter in der Pfanne oder auch sauer eingelegt als Brottzeit
Brezenknödel
Gang: BeilagenKüche: DeutschSchwierigkeit: leichtPortionen
6
PersonenVorbereitungszeit
20
MinutenKochzeit
30
MinutenAuf dem Markt
250 g weiche Laugenstangen (Brezenstangen; vom Vortag)
250 ml Milch
2 Eier
Salz
Pfeffer aus der Mühle
frisch geriebene Muskatnuss
½ Zwiebel
1 EL Öl
1 EL Petersilienblätter (frisch geschnitten)
Am Herd
- Von den Brezenstangerln das Salz entfernen, in ½ bis 1 cm große Würfel schneiden. Die Milch aufkochen, in die Eier rühren, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen und mit den Brezenwürfeln vermischen, dabei aber nicht drücken.
- Die Zwiebel schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne im Öl bei milder Hitze glasig anschwitzen. Mit der Petersilie in die Brezenmasse geben.
- Zwei Blätter starke Alufolie jeweils mit Klarsichtfolie belegen. Die Brezenknödelmasse darauf zu länglichen Rollen von etwa 5 cm Durchmesser formen. Erst in die Klarsichtfolie einrollen, dann in die Alufolie einwickeln. Die Enden der Alufolie erst etwas andrücken, dann drehen, so dass eine formschöne Rolle entsteht.
- Die Knödelrollen in einem entsprechend großen Topf mit leicht siedendem Wasser etwa 30 Minuten garen.
- Aus dem Wasser heben, aus der Folie wickeln und heiß in Scheiben schneiden
TIPPS
- Der Brezenknödel kann einige Stunden vorher eingerollt und bei Bedarf frisch gekocht werden, oder vorgekocht werden und bei Gebrauch in Scheiben geschnitten in Butter gebraten werden. Bleibt vom Brezenknödel etwas übrig, wird er in Scheiben geschnitten und zum Erhitzen in einer Pfanne in etwas Butter bei milder Hitze auf beiden Seiten angebraten. Lässt sich auch hervorragen einfrieren.