Ragù alla Bolognese

Jedes Kind kennt Spaghetti Bolognese. Aber wieviel hat das, was wir in Deutschland bekommen, mit dem italienischen Original zu tun? Spaghetti Bolognese ist keine italienische Erfindungen, beziehungsweise kennt man dieses Gericht in Italien gar nicht. Zu einem Ragu Bolognese, einer Hackfleischsauce, werden in Italien nie und zwar wirklich niemals Spaghetti gegessen.

  1. Regel: Kein Olivenöl, da dies zu geschmacksintensiv ist.
  2. Man nimmt eigentlich kein Hackfleisch, sondern schneidet (schwabbelt) rohes Fleisch mit dem Messer
  3. Es ist kein reines Rindfleischgericht.
  4. Das Rezept heißt „Ragu“ weil es ursprünglich aus Fleischstücken verschiedener Tiere, die im Stück gelassen wurden (Stücke á 200g) gekocht wurde. Also Rind, Schwein, Lamm, Geflügelleber. Diese Stücke wurden gar gekocht und dann in gaaaanz kleine Stücke geschnitten und wieder in die Sauce gegeben. Einfach mal ausprobieren. Schmeckt anders.

Lies einfach mal hier eine schönes Geschichte zum Ragu nach.

Ragù alla Bolognese

Ragù alla Bolognese

Küche: ItalienSchwierigkeit: leicht
Portionen

4

Personen
Vorbereitungszeit

30

Minuten
Kochzeit

3

Stunden 

Auf dem Markt

  • 300 g gehacktes Rindfleisch

  • 200 g gehacktes Schweinefleisch

  • 100 g Pancetta

  • 50 ml Vollmilch

  • 1 weiße Zwiebel

  • 1 Selleriestange

  • 2 gelbe Karotten

  • 30 g Tomatenmark

  • (2 Knoblauchzehen)

  • (1 Dose stückige Tomaten)

  • (250 ml Rotwein)

  • 2 El neutrales Öl

  • grobes Meersalz

  • gemahlener schwarzer Pfeffer

  • warmes Wasser

Am Herd

  • Das Öl mit einer Prise Salz in einem ausreichend großen Topf erhitzen. Die Pancetta kleinschneiden und glasig andünsten.
  • Zwiebeln, Sellerie und Karotten würfeln. Zunächste die Zwiebeln und den Sellerie zugeben und mitdünsten, nach einigen Minuten die Karotten zugeben. (Man darf etwas Knoblauch dazugeben. Es gehört aber nicht zum Original)
  • Das Schweinefleisch anbraten.
  • Das Rindfleisch zugeben und anbraten.
  • Tomatenmark, Wasser und einen Schuss Milch zugeben und bei sehr kleiner Flamme mindestens zwei Stunden köcheln lassen. Gelegentlich umrühren und etwas Milch zugeben. (Man darf gerne etwas Rotwein dazugeben. Und auch eine Dose stückige Tomaten sind erlaubt Ist aber auch nicht das Original)
  • Mit Tagliatelle servieren.

TIPPS

  • Ich vervierfache die Mengen immer, da es sich hervorragend einfrieren lässt und die Arbeit fast die gleiche ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert