Ich koche sonst kaum mit Safran. Bis zu diesem Risotto Milanese. In jenem herrlich cremigen Klassiker ist das edle Gewürz nämlich ein fester Bestandteil. Das spezielle Aroma der Fäden muss vorsichtig dosiert werden. Ähnlich wie mit Muskatnuss. Dafür die Fäden vorab ein paar Minuten in etwas warmer Brühe auflösen.
Risotto Milanese
Gang: BeilageKüche: ItalienSchwierigkeit: leichtPortionen
6
PersonenVorbereitungszeit
9
MinutenKochzeit
29
MinutenAuf dem Markt
2 Schalotten
800 ml Geflügelfond
0.2 g Safranfäden
4 EL Olivenöl
50 g Butter
300 g Risottoreis
150 ml Weißwein
75 g Parmesan
Salz und Pfeffer
Am Herd
- Schalotten schälen und in feine Würfel schneiden. Brühe in einem Topf zum Simmern bringen und warmhalten. 4 EL davon abnehmen und Safran darin auflösen.
- Die Hälfte der Butter mit dem Olivenöl in einem Topf erhitzen. Schalotten darin andünsten. Reis dazugeben und ca. 3 Minuten mit anbraten. Mit Weißwein ablöschen und bei niedriger Hitze unter regelmäßigem Rühren köcheln lassen, bis der Reis die Flüssigkeit aufgenommen hat. Safran samt Flüssigkeit unterrühren.
- Anschließend den Vorgang mit heißer Brühe wiederholen. Dabei immer nur so viel Brühe zum Reis geben, dass er gerade mit Flüssigkeit bedeckt ist. Den Reis auf diese Weise ca. 25 Minuten al dente garen.
- Parmesan reiben und mit restlicher Butter unter das Risotto rühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.