Die gemütlichen Abende mit Freunden in der guten warmen Stube gewinnen im Winter wieder mehr an Bedeutung. Schade nur, dass der Gastgeber oft viel Zeit in der Küche verbringen muss. Nicht so beispielsweise bei einem Käsefondue.

Die Geschichte des Neuenburger Käsefondue
Man kann nachlesen, dass das gute “Neuenburger Käsefondue” während einer herbstlichen Weinlese am Neuchâteler See in der Schweiz “erfunden” wurde. Familie und Mitarbeiter mussten in den Weinbergen hart arbeiten. Es blieb kaum Zeit, eine Mahlzeit für alle zuzubereiten. Dennoch musste man ja etwas essen.
Die Geschichte erzählt nun, dass wohl eine der Winzerinnen eine große Pfanne mitbrachte, in der Sie Käse zum Schmelzen brachte und – was liegt näher – Weißwein dazu gab. Nun konnte jeder Mitarbeiter ein Stück Brot in die Käse-Wein-Füllung tauchen und auf diese Weise richtig satt werden. Ein unkompliziertes, sättigendes Gourmet-Menü war geboren.
Neuenburger Fondue
Gang: HauptgangKüche: SchweizSchwierigkeit: leicht6
Personen20
Minuten5
MinutenAuf dem Markt
1 Knoblauchzehe
300 ml trockener Weisswein
500 g milder Greyerzer grob geraffelt
300 g möglichst reifer Emmentaler grob geraffelt
300 g Vacherin Fribourg
3 EL Maizena Speisestärke
weisser Pfeffer
Muskatnuß
2 TL Zitronensaft
Kirschwasser nach Geschmack
1 kg Kastenweissbrot
Am Herd
- Die Knoblauchzehe aufschneiden und das Caquelon damit ausreiben.
- Das Weißbrot in Würfel schneiden.
- Weißwein und Zitronensaft m Caquelon auf kleiner Flamme erhitzen.
- Den Käse portionsweise dazugeben und im Caquelon auf kleiner Flamme erhitzen und unter Rühren zum schmelzen bringen. Kurz bevor die Masse aufkocht, die mit etwas Wein oder kaltem Wasser angerührte Speisestärke beigeben und sofort weiterrühren.
- Zuletzt mit weissem Pfeffer aus der Mühle und frisch geriebener Muskatnusswürzen und den Kirsch dazugiessen. Die Fondue noch einmal ganz kurz aufkochen lassen.