Ratatouille

Ratatouille ist ein südfranzösisches Nationalgericht aus geschmortem Gemüse und frischen Kräutern der Provence – und bei uns spätestens seit dem gleichnamigen Film um die Ratte Remy und den untalentierten Küchenjungen Linguini bekannt.

Das vegetarische Gericht kann warm und kalt genossen werden. Früher war es ein Arme-Leute-Essen, da es aus Resten zubereitet wurde – heute steht das Schmorgericht für vegetarischen Hochgenuss.

Das provenzialische Wort „Rata“ für „Reste“ trifft auf das französische „touiller“, was soviel bedeutet wie „umrühren“.

Ähnlich wie die Bouillabaisse gehört eine Ratatouille zu den absoluten Klassikern der provenzalischen Küche. Auberginen, Zucchini, Paprika und Tomaten – ein buntes Potpourri an Sommergemüse wird zusammen mit frischen Kräutern und Olivenöl  als eine Art Eintopf gekocht, der warm oder kalt auf den Tisch kommt. Der Südfranzose schwört darauf, dass Fenchel ein wichtiger Bestandteil ist, auch wenn man ihn in vielen Rezepten nicht findet.

Ursprünglich stammt der Gemüseintopf aus der Gegend von Nizza, wo er lange Zeit das Image eines Arme-Leute-Essens repräsentierte. Inzwischen ist das Gericht weit über die französischen Grenzen hinaus bekannt und schafft es in die feinsten Küchen.

RATATOUILLE - der Klassiker der provenzalischen Küche

RATATOUILLE - der Klassiker der provenzalischen Küche

Gang: BeilagenSchwierigkeit: mittel
Portionen

4

Personen
Vorbereitungszeit

20

Minuten
Kochzeit

1

Stunde 

Ratatouille ist ein südfranzösisches Nationalgericht aus geschmortem Gemüse und frischen Kräutern der Provence - und bei uns spätestens seit dem gleichnamigen Film um die Ratte Remy und den untalentierten Küchenjungen Linguini bekannt.
Das vegetarische Gericht kann warm und kalt genossen werden. Früher war es ein Arme-Leute-Essen, da es aus Resten zubereitet wurde – heute steht das Schmorgericht für vegetarischen Hochgenuss. 

Auf dem Markt

  • 4-5 rote Zwiebel (die großen Italienischen)

  • 4-5 Knoblauchzehen

  • 2 Paprikaschoten, rote

  • 2 Paprikaschoten gelb

  • 1 Aubergine

  • 2 Zucchini

  • 1 Fenchel

  • 1/2 Bund Rosmarin

  • 1/2 Bund Thymian

  • 1/2 Bund Basilikum

  • 500 gTomaten, geschälte (aus der Dose)

  • aus der Speisekammer
  • Salz und Pfeffer

  • 2 ELtZucker

  • Parmesan, gehobelt

Am Herd

  • Zwiebel und Knoblauch schälen und in Streifen schneiden bzw. fein hacken. Die Dosentomaten in grobe Stücke schneiden.
  • Aubergine halbieren und in Scheiben schneiden. Salzen und für 15-30 Minuten auf ein Backpapier legen bis sie Wasser ziehen. Abtupfen.
  • Paprika putzen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden und in Streifen schneiden.
  • Zucchini halbieren und in Scheiben schneiden.
  • Fenchel putzen, halbieren und in Streifen schneiden.
  • Kräuter von den Stengel ziehen und hacken.
  • 3-4 EL Olivenöl in eine Pfanne geben, erhitzen und die Zwiebel darin glasig dünsten. Den Knoblauch dazugeben und kurz mit dünsten. Alles in einen großen Schmortopf geben.
  • Die Paprikastreifen in 2-3 EL Olivenöl 4-5 Minuten dünsten und ebenfalls in den Topf geben.
  • Mit den Zucchini und Fenchel genauso verfahren.
  • Bei den Auberginenscheiben darauf achten wenig Öl zu nehmen, da sie am Anfang sehr viel Öl ziehen.
  • Alles iim Topf gut durchmischen.
  • Die Tomatenwürfel mit ihrem Saft zugeben. Gut umrühren und die Kräuter, das Salz, den Pfeffer und den Zucker zugeben.
  • Alles ca. 30 Minuten garen. Wer es ganz weich mag etwas länger.
  • Zum Servieren Parmesan darüber hobeln. Je nach Geschmack noch etwas Olivenöl dazugeben.

TIPPS

  • Man kann die Paprika auch häuten - dafür diese vierteln, entkernen und bei 200 Grad rund zehn Minuten im Ofen grillen, bis die Paprikahaut teilweise schwarze Blasen wirft. Nun lässt sich die Paprika leicht häuten: Die Haut kann mit einem Messer abgezogen werden.