Kein Zweifel: Tom Yam Goong (oft auch Tom Yam Gung geschrieben) zählt zu den bekanntesten, beliebtesten und leckersten Thai-Gerichten! Tom Yam hat es weit über die Grenzen Thailands geschafft. Tom Yam ist einfach einzigartig im Geschmack. Die Mischung der Aromen, besonders der dominierende frische und leicht saure Geschmack, machen Tom Yam zu einem Thai-Gericht, das du sicherlich mehr als nur einmal essen wirst.
Wofür steht Tom Yam eigentlich?
Das „Tom“ im Namen des Gerichts steht für das thailändische Wort für „kochen“. Allgemein erkennst du in der Thai-Küche Suppen an diesem Wort, da jede Suppe natürlich gekocht wird. Bei „Yam“ handelt es sich um einen thailändischen Salat, den es in vielen verschiedenen Varianten gibt. Die Grundzutaten sind jedoch immer die gleichen und einzigartig macht diesen Salat der saure Geschmack. Diese Grundzutaten des Yams findest du entsprechend auch in der Tom Yam Suppe wieder – hier werden sie jedoch gekocht (=“Tom Yam“), statt wie im Salat frisch zubereitet.
Tom Yam Goong
Küche: ThailandSchwierigkeit: Mittel4
Personen30
Minuten25
MinutenTom Yam Gung ist eine der bekanntesten thailändischen Suppen – klar, duftend und voller Spannung zwischen scharf, salzig und sauer. Das Zusammenspiel von Galgant, Zitronengras, Limettensaft, Fischsauce und Chilis sorgt für den typischen Thai-Kick. In Thailand nimmt man Strohpilze, wir verwenden einfach kleine Champignons – einfach und original im Geschmack!
Auf dem Markt
600 g frische, ganze Garnelen (Größe ist egal, gefroren geht auch)
1-2 Stängel frisches Zitronengras
1 Stück Thai-Ingwer/Galgant-Wurzel
5 Kaffir-Limettenblätter
3-5 kleine Chilis (je nach gewünschtem Schärfegrad)
1 bis 1 ½ Esslöffel geröstete Chili-Paste „Nam Prik Pao
1,5 Liter Hühnerbrühe
2-3 kleine Limetten
4-5 Esslöffel Kondensmilch
125 ml Kokosmilch
eine große Handvoll frische Pilze (Strohpilze, alternativ Champignons)
4 Tomaten
1/2 Bund Koriander
1-2 Stängel langer Koriander „Pak Chi Farang“, alternativ gehen auch einfach Frühlingszwiebeln
2-3 Esslöffel Fischsauce
1 Teelöffel Rohrzucker
Am Herd
- Zuerst den Reis kochen und im Reiskocher warmstellen.

- Von den Garnelen Kopf und die Schalen entfernen. Wichtig: diese wirfst du nicht weg, denn wir brauchen sie noch für die Brühe.

- Die Galangtwurzel wird in kleine Scheiben und die übrigen Zutaten in kleine Stücke schneiden. Die Tomaten halbieren und in längliche Streifen schneiden. Die Limetten aufschneiden. Beim Zitronengras wird hauptsächlich die Wurzel bzw. das untere Stück verwendet. Schneide den Rest ab. Damit sich das Aroma besser entfaltet,das Stück Zitronengras etwas aufklopfen.

- Die Hühnerbrühe zum kochen bringen und köcheln lassen. Nun die Köpfe und Schalen der Garnelen hinzugeben. Alles sorgfältig umrühren und 20-30 Minuten köcheln lassen. Alternativ kann man auch einen Würfel Krabbenkonzentrat oder 400 ml Krustentierfond nehmen.

- Die Schalen herausnehmen und das Zitronengras, den Thai-Ingwer und die Kaffir-Limettenblätter in die Brühe geben und alles weiterhin einige Minuten köcheln lassen.

- Nun kommt die Chili-Paste hinein, welche die Brühe schließlich rot färbt. Auch hier wieder gründlich umrühren und dafür sorgen, dass die Paste sich komplett auflöst.
- *Statt der Chillipaste kann man auch von Lobo die Tam Yam Goong Paste nehmen.
- Pilze, Chilis und die Tomaten dazugeben. Limetten auspressen, dazugeben und alles verrühren. Köcheln lassen bis die Pilze fast durchgekocht sind.


- Jetzt kommen die Garnelen dazu. Nicht zu lange köcheln lassen.
- Zum Abschluß die Kondensmilch und die Kokosmilch dazugeben und alles aufkochen.
- Mit Zucker und Fischsauce abschmecken. Beachte, dass Tom Yam einen frisch-säuerlichen Geschmack haben muss, der von den Limetten kommt. Sollte der Limettengeschmack nicht stark genug sein, gib noch etwas mehr Saft hinein.
- Der letzte Schritt ist das Hinzugeben des frischen Korianders und der Frühlingszwiebeln.

TIPPS
- „Tom Yam“ steht für heiße, sauer-scharfe Suppe, „Gung“ für Garnelen – du kannst aber auch Varianten mit Huhn (Tom Yam Gai) oder Fisch (Tom Yam Pla) kochen.