Beim Thaicurry gibt es zwei Versionen: mit und ohne Kokosmilch.
Hauptbestandteil des Thai-Currys ist die Currypaste. Wie man sie selber macht kannst Du hier nachlesen. Grüne Currypaste ist in der Regel die schärfste Thai-Currypaste. Sie passt gut zu Fisch, Huhn und grünem Gemüse wie Pak Choi. Rote Currypaste enthält getrocknete und frische rote Chilischoten, Kreuzkümmel, Koriander und Galgant und passt vor allem zu Fleischgerichten mit Rind oder Ente. Die gelbe Currypaste kennt man vor allem im Süden von Thailand. Sie ist die mildeste der Thai-Currypasten und passt besonders gut zu Hähnchen und Fisch und kann zum Beispiel für ein Gelbes Süßkartoffelcurry oder Blumenkohlcurry verwendet werden.

Der erste Schritt
Als erstes wird immer die Currypaste angebraten. Macht man ein Curry mit Kokosnussmilch kommt die als erstes in die Pfanne oder den WOK. Man erhitzt sie stark bis beginnt sich zu trennen. Jetzt kommt die Currypaste und diese wird unter rühren 4-5 Minuten angebraten. Nun das Fleisch oder Gemüse unter Rühren mitanbraten und dann mit passendem Fond (Geflügelfond, Fischfond oder Krustentierfond). ablöschen und das ganze langsam garziehen lassen. Beim Fischcurry gibt dann Fisch oder die Garnelen erst dazu wenn das Gemüse gar ist und lässt ihn nur gar ziehen.
Kocht man ein Curry ohne Kokosnuss so brät man die Currypaste in Öl (Erdnuß- oder Kokosöl) an und gibt dann das Fleisch (z.B. Rinderfilet) zum Braten dazu. Nun wird das ganze mit passendem Fond abgelöscht und das Gemüse dazugegeben und man lässt alles gar ziehen. Bei den Gemüsen muß man darauf achten sie entsprechend ihrer Garzeit dazuzugeben. Also Blumenkohl oder Bohnen zu Beginn und Paprika und Bambussproßen erst ganz zum Ende.

Thai-Curry: Zutaten und Variationen
Die Zutaten für ein Thai-Curry kannst Du nach eigenem Gusto wählen – lediglich reichlich Gemüse gehört immer in die Pfanne oder den Wok. Typisch asiatische Sorten sind Bambussprossen, Chinakohl, Okras, Pak Choi (Senfkohl), Maiskölbchen und Pilze. Ergänzt werden sie mit Paprika, Bohnen (Stangenbognen oder asiatische Schlangenbohnen) Blumenkohl oder Brokoli.
In Thailand ist Geflügel eine weit verbreitete und beliebte Fleischsorte, deshalb enthalten viele Thai-Curry-Rezepte Huhn & Co. Fisch und Meeresfrüchte – beispielsweise Garnelen – sind weitere beliebte Bestandteile eines Thai-Currys. Für eine vegetarische beziehungsweise vegane Variante empfiehlt sich Tofu. Der feste Quark aus Sojabohnen schmeckt besonders lecker, wenn Sie ihn kurz in einer Marinade mit Sojasauce und Gewürzen ziehen lassen, bevor er in die Pfanne kommt.

Abschmecken kann man ein Curry mit etwas Fischsauce und braunem Rohrzucker. Thaibasilikum oder asiatischer Schnittlauch geben eine ganz spezielle Geschmacksrichtung. Ein, zwei Achtel einer Limette geben dem ganzen Frische.
Ich stelle zum selber würzen immer gerne eine Schale aus Limettenabrieb, gekackten Koriander, thailändische Frühlingszwiebel und 1-2 gehackten Chilies auf den Tisch. Allein diese Mischung gibt dem Ganzen den absoluten ThaiStyle.
Also von den Zutaten her frei nach eigenem Geschmack oder einfach im Netz nach Rezepten suchen und sich von den Zutaten her inspirieren lassen.