Südfrankreich pur – so schmeckt Tapenade von reifen Oliven, Kapern und eingelegten Anchovis.
Wer bei Provence nur an Lavendelblüten denkt, vergisst etwas. Einen Geschmack, der mindestens ebenso fest mit dieser sonnendurchfluteten Landschaft verbunden ist: Die Olivenpaste – Tapenade. Reife, schwarze Oliven, Kapern und Anchovis werden mit Olivenöl, etwas Knoblauch und ein paar Basilikumblättern zerrieben oder mit dem Zauberstab gemixt – mehr braucht es nicht.

Natürlich wäre es am einfachsten, Oliven bereits ohne Stein zu kaufen. Doch diese Oliven sind häufig vom Aroma her nur ein Schatten ihrer selbst. Ich habe keine Ahnung, wieso das so einen Unterschied macht. Doch nur, wenn Du die Oliven selbst entsteint, bekommt Du das volle Aroma. Der Knoblauch sollte frisch sein und nicht muffig alt und das Olivenöl fruchtig. Dann kann eigentlich nichts schief gehen. Gemixt werden die Zutaten so nach Gefühl, so dass ein Rezept eigentlich überflüssig ist.
Tapenade
Gang: VorsoeiseKüche: FrankreichSchwierigkeit: leicht6
Personen15
Minuten20
MinutenAuf dem Markt
150g schwarze Oliven, mit Kern
½ Zehe Knoblauch
2 Anchovis, in Salz oder Öl
6 Basilikumblätter
1 EL Kapern
80 ml Olivenöl
Salz, nur bei Bedarf
Am Herd
- Oliven am besten mit einem Tourniermesser einschneiden, Steine herausholen und entsorgen.
- Die entsteinten Oliven in einen Mixerbecher oder in einen Blitzhacker geben.
- Die Knoblauchzehe wird – falls nötig – entkeimt und nur in 2-3 grobe Stücke geschnitten. Ebenso die Anchovisfilets. Die kommen zusammen mit den Kapern und den Basilikumblättern zu den Oliven.
- Nun das ganze mit dem Zauberstab oder im Blitzhacker zu einer Paste verarbeiten, während gleichzeitig das Olivenöl in dünnem Strahl dazu kommt. Nur so viel Olivenöl zugeben, bis eine homogene, körnige Paste entstanden ist.
- Auf Cracker oder geröstete Brotscheiben verteilen und mit einem Aperitif servieren.
TIPPS
- Im Kühlschrank hält sich die Tapenade mehrere Tage.