Kürbis-Kichererbsen Curry mit Thaiauberginen

Wenn es draußen ungemütlich wird, gibt es drinnen Curry. Unschlagbar cremig, herrlich fruchtig, dabei richtig würzig und einfach Soulfood pur. Hier ein Kürbis-Kichererbsen-Curry mit Thaiauberginen. Hier köcheln zweierlei Kürbis zusammen mit Kichererbsen in einer ziemlich aromatischen Sauce aus Tomaten, Kokosmilch, Knoblauch, Ingwer und gelber Currypaste.

Das geschmacklich besondere sind die Thaiauberginen, die im Gegensatz zu den europäischen Auberginen einen bitterlichen Geschmack haben. Man kann verschiedene Sorten kombinieren. Kleine und große. Die großen viertelt oder achtelt man dann.

Die gelbe Currypaste

Ich habe mich für gelbe Currypaste entschieden, da sie mild und cremig ist und gleichzeitig sehr gesund ist?

+ milde Chilischoten fördern die Durchblutung und regen den Kreislauf an.
+ Koriandersamen regen den Appetit an und machen Speisen bekömmlicher.
+ Kreuzkümmel wirkt entzündungshemmend und ist gut für Magen und Darm.
+ Zitronengras wirkt ebenfalls entzündungshemmend, ist gut für Magen und Darm sowie antibakteriell.
+ Knoblauch hat eine antibakterielle Wirkung und wird auch als natürliches Antibiotikum bezeichnet.
+ Zimt wirkt sich positiv auf Blutzucker- sowie Cholesterinspiegel aus und hat eine desinfizierende Wirkung.
+ Gewürznelken besitzen antioxidative, entzündungs- und gerinnungshemmende Eigenschaften.
+ Galgant wirkt krampflösend, entzündungshemmend sowie antibakteriell und kreislaufanregend.
+ Kurkuma hat eine antientzündliche Wirkung und hilft bei Magenproblemen.

Die Currypaste lässt sich mit etwas Aufwand selber machen (siehe Currypasten). Es gibt aber auch sehr gute, autenthische Pasten z.B. von Lobo oder Cock.

Zum selber würzen stellt man noch eine Schale aus Limettenabrieb, gekackten Koriander, thailändische Frühlingszwiebel und 1-2 gehackten Chilies auf den Tisch. Allein diese Mischung gibt dem Ganzen den absoluten ThaiStyle.

Kürbis-Kichererbsen Curry mit Thaiauberginen

Kürbis-Kichererbsen Curry mit Thaiauberginen

Küche: ThailandSchwierigkeit: Mittel
Portionen

8

Personen
Vorbereitungszeit

30

Minuten
Kochzeit

40

Minuten

Auf dem Markt

  • 1/2 Hokkaido-Kürbis (ca. 600 g)

  • 1/2 Butternut Kürbis

  • 2 kleine Zwiebel

  • 2 Knoblauchzehen

  • 1 kleines Stück Ingwer

  • 75 g gelbe Currypaste

  • 4 EL Tomatenmark

  • 2 Dosen Kokoscreme (Aroy,Nutural World oder Savoy)

  • 1 Dose stückige Tomaten (400g)

  • 200 ml Gemüsebrühe

  • 2 Dosen Kichererbsen (400 g)

  • 400 g verschiedene Thaiauberginen

  • 300 g Cherrytomaten

  • 1 Bund Koriander

  • 2 Limetten

  • 100 g Cashewkerne

  • 3-4 rote Thaichili

  • Frühlingszwiebel

  • Salz, Pfeffer

Am Herd

  • Die beiden Kürbisse schälen, die Kerne entfernen und den Kürbis in große Würfel schneiden. Ich schäle beide immer auch wenn man die Schale mitessen kann. Aber entweder ist die Schale im Curry noch zu hart oder der Kürbis ist nur noch Muß.
  • Die Zwiebel grob hacken. Den Knoblauch und den Ingwer schälen und fein hacken.
  • Die größeren Auberginen vierteln oder achteln.
  • Von der Kokoscreme die Flüssigkeit trennen.
  • Kichererbsen abtropfen.
  • Von der Limette mit dem Zestenschneider die Schale entfernen, halbieren und auspressen.
  • Chili, Frühlingszwiebel und Koriander fein hacken. Alles zusammen in eine Schale geben.
  • Die Kokocreme in einem großen Topf erhitzen und cracken. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Currypaste und Tomatenmark darin anrösten. Die Auberginen dazugeben und kurz mit anrösten. Die Limettenzesten dazugeben. Mit dem Kokoswasser ablöschen. Dann die stückigen Tomaten und die Gemüsebrühe dazugeben und bei geschlossenem Deckel 15 – 20 Minuten köcheln lassen. Nach ca. 5-10 Minuten die Kürbisstücke dazu geben. Köcheln lassen bis der Kürbis weich ist.
  • Die Cashewkerne in einer trockenen Pfanne anrösten.
  • Reis mindestens 5 mal waschen, in Salzwasser aufkochen und auf kleiner Hitze gar ziehen lassen.
  • Die Kichererbsen und die Cherrytomaten unterrühren, 5-10 Minuten bei kleinster Hitze ziehen lassen. Das Curry mit Salz, Pfeffer und Limettensaft abschmecken. Cashewkerne darüber verteilen.
  • Chili, Frühlingszwiebel und Koriander dazu reichen.

TIPPS

  • Man kann auch seher gut die Auberginen durch Spinat ersetzen. In dem Fall bei Schritt 8 zu Beginn den Kürbis anrösten und das Curry bis der Kürbis noch bißfest ist kochen und dann den gewaschenen Spinat zugeben.

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